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MEETING-Blogeintrag

1. internationales Projekttreffen

Starkmacher e.V. Mannheim/Bad Urach 23. - 27.11.2015

Zum Auftakt des Projekts trafen sich die Projektverantwortlichen der Einrichtungen aus den fünf Partnerländern in Bad Urach/Deutschland im Haus auf der Alb. Der Starkmacher e.V. als Projektkoordinator begrüßte die Vertreterinnen und Vertreter und leitete durch das 5 tägige Programm. Schwerpunkt des Treffens war das gegenseitige Kennenlernen, die Syncronisation der Erwartungen an das Projekt und der Abgleich der Ziele. Erste Absprachen organisatorischer und inhaltlicher Art wurden getroffen. Dazu gehörte auch die Vorstellung des Qualitätsmanagements durch den Starkmacher e.V.. Es war ein sehr guter Start. Die Zusammenkunft zeigte die hohe Motivation aller Beteiligter sowie die Freude an der Tatsache, gemeinsam organisations- und länderübergreifend an dem für alle sehr wichtigen Thema der ländlichen Entwicklung arbeiten zu können.

MEETING-Blogeintrag

2. internationales Projekttreffen

NAk Nonproft Kft. Kecskemét 07. - 11. März 2016

Das zweite internationale Projekttreffen brachte die Protagonisten des Projekts in die ungarische Pusta. Der ungarische Partner hatte den Tagungsort sehr gut gewählt. Ein ehemaliger Gutshof, der sich über ein innovatives Tourismuskonzept fitt für die Zukunft gemacht hat und mit seinem Kapital, der Tradition und der Landschaft, erfolgreich wirtschaftet.

Im Laufe der Woche wurde an der Umsetzung des Projekts gefeilt. Gleichzeitig wurde die Chance genutzt, die Arbeit des ungarischen Partners kennenzulernen. Einmal durch den Besuch seiner Einrichtung und dem Kennenlernen des Teams vor Ort, aber auch durch den Besuch einiger ausgewählter Akteure im ländlichen Raum, wie Landwirte und Unternehmer, einen Wandel hin zu konkurrenzfähigen Produkten und Dienstleistungen gestalten.

Bei dem Besuch eines kleinen Zusammenschlusses von Landwirten, die biologisch erzeugen, kam auch das lokale Fernsehen dazu. Die Redakteurin war überzeugt vom internationalen Ansatz MADIEs und erfreut, im eigenen Land, positive Beispiele zeigen zu können.

Der ungarische Partner arbeitet aktuell an einer Studie, die die Situation der Menschen im ländlichen Raum in Bezug auf ihre Zukunftsperspektiven aufzeigen soll. Erste Schritte sind gemacht, das konnten die Partner während des Treffens selbst sehen. Jetzt geht es darum, über den Austausch der internationalen Erfahrung, das zarte Pflänzchen an Unternehmertum und Kooperationsgeist zu stärken. MADIE möchte aufzeigen, dass Kooperation ein Ausweg in sich verschärfenden Rahmenbedingungen ist und den negativen Erfahrungen mit Zwangskooperativen in ehemals kommunistischen Ländern eine positive Perspektive durch Zusammenarbeit entgegensetzen.

Training-Blogeintrag

1. internationales Training für angehende KooperativenberaterInnen

Luke Joensuu 13. - 19.06.2016

Finnland war das Ziel des ersten Trainings für junge angehende Europäische Beraterinnen und Berater im ländlichen Raum.

Am Beispiel der „Eno Energy Cooperative“ wurde deutlich, wie alle Partner in einer Region von einer Zusammenarbeit profitieren. Die Versorgung der gemeindeeigenen Gebäude sowie des Altersheims und eines Wohnblocks mit Heizwärme wurde auf ein Hackschnitzel Heizkraftwerk umgestellt. Die Wärme erreicht über das kooperativeneigene Nahwärmenetz die Gebäude. Die Waldbesitzer haben dadurch eine sichere und langfristige zusätzliche Einnahmequelle erschlossen. Die Gemeinde spart durch den lokalen Rohstoff einen hohen Betrag gegenüber der ursprünglichen Heizung mit Öl. Insgesamt bleibt in der Region eine Wertschöpfung von 2 Millionen Euro im Jahr, die vorher an die Ölkonzerne geflossen sind. Vorgestellt wurde die Kooperative von Urpo Hassinen, einem der ersten Visionäre und Mitbegründer.
Beispiele guter Praxis und fundierte fachliche Grundlagen

Das „Natural Resources Institute Finland – LUKE“ hatte die lokale Organisation des einwöchigen Trainings übernommen. Zusammen mit Christian Röser und Julia Sundermann vom Starkmacher e.V. sowie Ragna Flotve des norwegischen Partners County Governor of Hordaland gestalteten Lauri Sikanen sowie Robert Prinz von LUKE das intensive Training der jungen angehenden BeraterInnen und jungen Menschen, die in ihren Herkunftsländern Initiativen im ländlichen Raum begleiten. Als Gastreferenten waren Vertreter und Vertreterinnen des finnischen Kooperativenwesens geladen. So stellte Antti Varis Mitglied im Direktorium einer der größten finnischen Konsumentenkooperativen PKO das Kooperativenmodell anhand seiner eigenen Tätigkeit vor. Eine Produktionskooperative wurde von Arja Rissanen vorgestellt: Die Molkerei Valio bzw. Itämaito, ein Zusammenschluss von Milchbauern aus ganz Finnland. Das Besondere sind die Dienstleistungen, die neben einem fairen Milchpreis der, egal ob in Lappland oder direkt neben der Molkerei, für alle gleich ist, den Bauern angeboten werden. Valio legt sehr großen Wert auf eine ständige Steigerung der Qualität und berät deshalb kostenlos seine Mitglieder in allen qualitätsrelevanten Aspekten der Milchproduktion und Verarbeitung.

Prof. Anu Puusa arbeitete in einem Vortrag die Stärken der Kooperativen über die mehr als einhundertjährige Geschichte heraus.
Arbeitsmethoden und Projektwerkzeuge

Christian Röser stellte die Grundlage der Zusammenarbeit im zwischenmenschlichen Bereich vor und vertiefte dabei das „Starkmacher - Prinzips“. Darauf aufbauend gab „Change Managerin“ Ragna Flotve eine Einführung in das Wesen der Kreativität und wie sie sich bewusst für die eigenen Visionen einsetzen lässt. Von Julia Sundermann bekamen die Teilnehmerinnen einen Einblick in Grundlagen des Projektmanagements. Sie setzten die Inputs anhand der eigenen, im Baustein mit Ragna Flotve erarbeiteten Projektidee bzw. Beratungsprozess exemplarisch in Gruppenarbeit in die Tat um.

Für den zweiten Teil des Trainings geht es im März 2017 nach Incisa Val d´Arno zum italienischen Partner Terre di Loppiano.

MEETING-Blogeintrag

3. internationales Projekttreffen

County Governor of Hordaland Bleie/Hardanger Fjord 09. - 13.10.2016

 

Das dritte internationale Projektmeeting führte unsere Projektverantwortlichen nach Norwegen, genauer in das kleine, idyllische Örtchen Bleie im Bezirk Hordaland, direkt am Hardangerfjord gelegen. Die norwegischen Projektpartner haben diesen Ort nicht zufällig und nicht nur wegen der schönen Lage gewählt, sondern vielmehr aufgrund der für das Projekt interessanten Gegebenheiten. Die zentrale Lage Bleies inmitten des Vikebygd Landschaftsparks hat zur Folge, dass in unmittelbarer Umgebung diverse landwirtschaftliche (Klein-) Betriebe und andere Unternehmen angesiedelt sind, die sich mit der Projektidee von MADIE decken. Der gesamte Landschaftspark zeichnet sich durch nachhaltiges Wirtschaften aus und bewahrt die regionalen Kultur- und Naturschätze.

In den wenigen Tagen wurde vormittags zumeist am Projekt gefeilt, über den aktuellen Stand informiert, mögliche Änderungen diskutiert und der weitere Ablauf besprochen. An den Nachmittagen nutzten dann die Vertreterinnen und Vertreter die Möglichkeit ein paar der umliegenden Betriebe zu besichtigen, um einen weiteren Einblick über nachhaltiges Wirtschaften in den verschiedenen Regionen zu erlangen. Unter anderem wurde eine Kooperative besucht, welche die landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus der Umgebung lagert und den Transport sowie Verkauf in die naheliegenden Städte organisiert. Hinzu kam der Besuch kleinerer Betriebe bzw. allein arbeitender Landwirte, die von dieser Kooperative profitieren. Zudem haben sich die norwegischen Projektverantwortlichen eine Einrichtung im Bereich Buisness Development als zusätzliches Besichtigungsziel ausgesucht. Das Center unterstützt, berät und fördert Startup-Unternehmen in den verschiedensten Bereichen.

Das Projekttreffen in Norwegen war sehr intensiv und extrem lehrreich, aber dennoch nur ein weiterer kleiner, wenn auch durchaus erfolgreicher Schritt in die richtige Richtung. Jetzt gilt es die Erfahrungswerte und die geleistete Arbeit effektiv weiterzuführen.

Als nächstes steht dann das zweite internationale Training für angehende KooperativenberaterInnen in Italien an.

 

 

 

Training-Blogeintrag

2. internationales Training für angehende KooperativenberaterInnen

Terre di Loppiano, Incisa Val d´Arno 27.03. - 04.04.2017

 

Das zweite Training für junge angehende europäische Beraterinnen und Berater im ländlichen Raum fand in der Toskana / Italien statt. Unser Projektpartner Terre di Loppiano stellte uns für das Training die Räumlichkeiten der Fattoria di Loppiano zur Verfügung. Da uns die Toskana jedoch in der ersten Woche mit traumhaften Wetter verwöhnte, wurden viele theoretische Inhalte des Projektes auch im Outdoor-Bereich erarbeitet. Generell lag das Augenmerk im zweiten internationalen Training vermehrt auf der eigenständigen Arbeit der jungen Leute. Wurden im ersten Training noch vermehrt theoretische Inhalte vermittelt, so sollten in diesem Training die Akteure in erster Linie selbst aktiv werden und sich die Inhalte erarbeiten und mit ihren jeweiligen Arbeitsfeldern verknüpfen. Um dies zu erreichen, wanden die beiden Trainer Christian Röser vom Starkmacher e.V. und Ragna Flotve vom County Governor of Hordaland verschiedene Praktiken, die eben dieses eigenständige Arbeiten fördern sollte, an, wie beispielsweise das "World Café" und "Open Space."

Neben der Vermittlung und Erarbeitung von neuen Inhalten und Wissen wurden zudem die Erfahrungen der Beraterinnen und Berater zwischen den Trainings aufgegriffen und aufgearbeitet. Viele der Beraterinnen und Berater konnten schon Inhalte aus dem ersten Training im Feld anwenden. Diese Erfahrungswerte wurden ins Training mit eingebaut, die Akteure konnten sich untereinander austauschen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge miteinander teilen und bekamen von den Trainern ein Feedback.

Unser Projektpartner aus Italien organisierte nicht nur die Räumlichkeiten und verwöhnte die Berater/Innen mit guter italienischer Küche, sondern führte die Akteure auch zu interessanten Betrieben in der Umgebung. So wurde im Rahmen des Trainings unter anderem die "Poderaccio-Farm", ein Biolandwirtschaftsbetrieb verbunden mit Tourismus, besucht, der nur von einer Frau und ihrem Lebensgefährten geführt wird. Beim Besuch dieser Farm wurden die Berater/Innen mit selbstgemachtem italienischen Essen begrüßt und konnten dieses auf einer Terrasse mit Blick auf die Landschaft der Toskana genießen. Des weiteren wurde ein Biogemüseerzeugungsbetrieb und mit der "Cooperativa di Legnaia die älteste Kooperative (gegründet 1903) der Umgebung besucht.

Im Hinblick auf das Multiplier-Event, welches 01.04.2017 statt fand, vergrößerte sich im Laufe des Trainings die Gruppe. Neben den Akteuren des Projektes "Inclusion is Fusion" um die Projektverantwortliche Teresa Wald kamen noch einzelne externe Experten des ländlichen Raums dazu, die an dem Multiplier-Event teilnahmen . Mit dem Norweger Guttorm Rogdaberg hielt sogar einer dieser Experten einen Gastvortrag für die jungen Beraterinnen und Berater.

Das zweite internationale Training war in Blick auf die Organisation, Durchführung und Inhalte ein voller Erfolg. Neben neuen Inhalten und vertieften Wissen nahmen die jungen Akteure auch noch die Sonne der Toskana mit nach Hause.

 

 

MEETING-Blogeintrag

4. internationales Projekttreffen

Terre di Loppiano, Incisa Val d´Arno 04. - 07.04.2017

Das vierte internationale Projekttreffen führte unser Projektteam in die Toskana, in die Nähe der wunderschönen Stadt Florenz. In den Räumlichkeiten der Fattoria di Loppiano untergebracht, konnten die Projektverantwortlichen, umgeben von Olivenbäumen und Weinreben, ungestört an MADIE weiterarbeiten. Da einige von ihnen schon längere Zeit in Italien waren und schon am vorangegangenen Training und dem Multiplierevent teilgenommen hatten, wurden die Tage in erster Linie dazu genutzt, die Fortschritte der vergangenen Tage und Monate zu analysieren und aufzuarbeiten. Im Fokus standen dabei vor allem die Outcomes der verschiedenen Projektpartner, die größtenteils schon fertig sind und intern präsentiert wurden, um an den Feinheiten zu feilen. Dennoch wurde die Zeit auch genutzt, um sich einen Überblick über die Gegebenheiten vor Ort und der Umgebung zu verschaffen, so wurde beispielsweise sowohl die Fattoria selbst als auch die Villa Bardini in Florenz besichtigt. 

Da sich das Projekt nun auf der Zielgeraden befindet, wurden auch Ideen und mögliche Folgeprojekte, die über das Ende des Projektes hinaus gehen, erarbeitet und diskutiert, da allen Projektpartnern eine nachhaltige Fortführung der Elemente des Projekts MADIE am Herzen liegt.

Das nächste Projektreffen in Joensuu, Finnland wird dann auch das letzte international Projektmeeting von MADIE sein, doch bis dahin gibt es auch noch einiges zu tun.

MEETING-Blogeintrag

5. internationales Projekttreffen

Joensuu LUKE  29.05. - 02.06.2017

 

Das fünfte und zugleich letzte internationale Projektmeeting brachte unsere Projektverantwortlichen zurück nach Finnland, genauer gesagt nach Joensuu, wo schon das erste Training statt fand. Auch wenn der Sommer Finnland noch nicht ganz erreicht hatte, war dieses Meeting der perfekte Abschluss von mehreren interessanten, intensiven und schönen Meetings in den verschiedenen Projektländern.

Bei den Madieinternen Meetings wurden in erster Linie organisatorische und verwaltungstechnische Fragen besprochen, die bis zum Projektende im Oktober geklärt sein müssen. Doch da alle Projektverantwortlichen an einer Fortführung und Weiterentwicklung des MADIE-Projekts interessiert sind, wurden die drei Arbeitstage darüber hinaus intensiv genutzt, um über die Zukunftsperspektive des Projekts zu sprechen bzw. über mögliche Folgeprojekte zu diskutieren. Das Team ist in den vergangenen Monaten zusammen mit dem Projekt gewachsen, die erarbeiteten Inhalte und die daraus entstandenen Möglichkeiten bieten für alle Projektpartner unheimlich viele Verknüpfungspunkte. Der Wunsch aber auch das Ziel ist es nun die in dem Projekt entstandene Energie über das Projektende hinaus zu erhalten und in einem Folgeprojekt zu bündeln.

Doch unser Projektteam arbeitete nicht nur zukunftsorientiert, sondern nutzte auch die Chance sich vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten zu machen und mit lokalen Institutionen und Projekten in Kontakt zu kommen. Am ersten Tag stand ein Treffen mit Janne Leinonen, dem Gründer von Innoventum Oy, auf dem Programm. Herr Leinonen und seine Firma sind in mehreren internationalen Projekten tätig. Eins dieser Projekte zum Thema Digital Workplace konnten unsere Projektverantwortlichen bei einem Multiplier-Event am Donnerstag besser kennen lernen und sich dort auch mit den Vertretern des Projektes über die verschiedenen Erfahrungswerte austauschen.

Für den Mittwochabend organisierten dann unsere finnischen Gastgeber zusammen mit Pietro Isolan von Terre di Loppiano eine ganz spezielle Weinprobe. Neben unseren Projektverantwortlichen nahm an dieser Verköstigung noch ein Vertreter einer lokalen Kooperativen teil, der mehrere Restaurants und Bars angehören. Pietro brachte für dieses Event eigens vier verschiedene Weine von seiner Fattoria aus dem Herzen der Toskana mit, unsere finnischen Gastgeber sorgten mit nationalen Köstlichkeiten für die Begleitung. So traf ein italienischer Chianti auf finnischen Käse, Weißwein auf Rentierfleisch und es kam noch zu vielen weiteren internationalen Verknüpfungen. Diese Weinprobe stand also ganz unter dem Motto internationaler Austausch mit allen Sinnen.

Auch wenn nun sowohl die Projektmeetings als auch die Trainings abgeschlossen sind, so bedeutet das noch nicht das Ende des Projekts. Unseren Projektverantwortlichen steht bis zum Oktober noch einiges an Arbeit bevor, vor allem an den Outcomes muss noch gearbeitet werden. Doch auch hierbei liegen wir voll und ganz im Zeitplan und freuen uns schon darauf, die Outcomes in einigen Monaten präsentieren zu können.

 

 

OUTCOMES-Blogeintrag

Outcome 1 - Finnland

Das Outcome aus Finnland beinhaltet ein Video und ein Booklet. Im Video erzählt der Farmer Jyrki-Pekko Kinnunen aus Outokumpu, Finnland seine Erfahrungen, die er im C1-Training in Finnland gesammelt hat. Des Weiteren beschäftigt sich das Video mit erfolgreichen Energie-Kooperativen und wie MADIE die verschiedenen Akteure zusammen gebracht hat.

Das in etwa 15 Seiten umfassende Booklet widmet sich diversen Kooperativen in Finnland, unter anderem auch Energie-Kooperativen und deren Eigenschaften. Schauen Sie sich das sehenswerte Video an, verschlingen Sie das lesenswerte Booklet und Erfahren Sie dadurch mehr über Kooperativen in Finnland und unser MADIE-Projekt.

Outcome 2 - Norwegen

Unsere norwegischen Projektpartner haben nicht nur ein Handbuch, sondern schon beinahe eine Gebrauchsanweisung entwickelt, wie Menschen an der Entwicklung von Innovationen und Unternehmen beitragen können.  Ragna Flotve beschreibt den Inhalt des Handbuchs folgendermaßen: "Viele Kommunen wollen ihre Expertise erweitern und haben Informationen darüber angefordert, wie sie positiv mit Unternehmern interagieren können. "Being Close to good helpers" basiert auf dieser Bitte und bietet Input und Ratschläge für Menschen, die ein Unternehmen gründen oder entwickeln wollen. Das Handbuch verwendet landwirtschaftliche Betriebe als Ausgangspunkt und Beispiel und richtet sich hauptsächlich an kommunale Mitarbeiter, die sich mit Unternehmensberatung beschäftigen, wenn auch vielleicht nicht täglich."

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und nicht vergessen, jeder kann ein guter Helfer sein.

Outcome 3 - Italien

Unsere Projektpartner aus Italien haben sich für ihr Outcome etwas ganz besonderes ausgedacht. Zwar wurde im Grunde genommen ein Handbuch entwickelt, doch die Inhalte wurden so gekonnt in einer Geschichte verpackt, dass auch die Jüngeren Spaß daran haben, dieses Buch zu lesen. Folgen auch Sie dem Farmer John auf seinem Weg durch Europa.

Outcome 4 - Deutschland

Auch das Outcome aus Deutschland wurde in Form eines Handbuches verpackt. Unter dem Titel "Zukunft ländlicher Raum - Wie wir ihn gemeinsam beleben und als Lebensraum erhalten" haben unsere deutschen Projektpartner sich mit der Zukunftsprognose des ländlichen Raums auseinandergesetzt und beschrieben, warum die Entwicklung des ländlichen Raums als Nebenkonstellation zu den Megacities eine wichtige Aufgabe ist. Unter anderem werden in diesem Handbuch zudem die historische Entwicklung des ländlichen Raums beschrieben, Erfahrungswerte aus unserem Madie-Projekt aufgegriffen und auch die dem Projekt zugrunde liegenden pädagogischen Methoden vorgestellt. Unsere Projektpartner haben es geschafft, das Spektrum an diesen vielfältigen Themen zu einem sehr lesenswerten Handbuch zusammenzustellen, in dem es bestimmt für Jeden etwas Interessantes zu finden gibt.

Outcome 5 - Ungarn

Unsere ungarischen Projektpartner haben im Rahmen ihres Outcomes gleich vier Videos zu verschiedenen Themen produziert. In einem Video geben sie uns einen Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen, die sie während des MADIE-Projektes gemacht haben und zeigen uns in einem Trailer die Arbeitsschritte zu Outcome 5. Im nächsten Video geben unsere ungarischen Partner Tipps und Empfehlungen, wie eine Kooperative gegründet werden kann. In den anderen beiden Videos werden mit Zoltán Szuda und Gábor Héjjas zwei Experten interviewt. Gábor Héjjas ist in erster Linie Farmer, darüber hinaus aber auch der Chef eines Großhandels, dessen Arbeitsweise mit dem einer Kooperativen vergleichbar ist. Zoltán Szuda ist ebenfalls Farmer und gleichzeitig Experte in der Landwirtschaft.

Komplementiert wird das Outcome durch ein Handbuch für Personen, die an kooperativer Arbeit interessiert sind. Inhalte dieses Handbuchs sind unter anderem Studien über Kooperativenformen im ländlichen Raum sowie kooperative Business Models.

Outcome 6 - Rural Academy

Outcome 6 - unsere Rural Academy - ist ein gemeinsames Produkt. Unter der Führung unser italienischen Partner, allen voran Pietro Isolan, und mit der technischen Unterstützung von Juan Camillo ist eine sehr schöne und vor allem nützliche Online-Plattform entstanden, die es uns ermöglicht, uns weltweit zu vernetzen und auszutauschen. Die Rural Academy fördert dabei das Prinzip des “Pflegens und Teilens”. Wir glauben daran, dass gemeinschaftliches Arbeiten auf Grundlage von gegenseitigem Vertrauen die Welt verändern kann. Beginnend auf lokaler Ebene, müssen wir lernen, Stück für Stück nicht nur in globalen Dimensionen zu denken sondern auch weltweit zusammen zu arbeiten. Ein Schlüsselelement ist dabei sicherlich die nachhaltige Landwirtschaft. Mit Hilfe von höherer Bodenfruchtbarkeit, erhöhter Biodiversität, Nutzung erneuerbarer Energien, sowie der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit in multifunktionalen Projekten sind wir in der Lage, einen neuen Impuls und neue Perspektiven für die Menschen in ländlichen Gebieten Europas zu schaffen. Die Rural Academy ist dabei unser Tool, mit deren Hilfe wir möglichst viele Menschen erreichen und zusammen bringen wollen.

Außerdem finden Sie alle der hier beschriebenen Outcomes auf unserer RuralAcademy:

https://www.ruralacademy.org/